Transferhammer beim SV Rhenania Bottrop

Samet Kanoglu wechselt vom VfB Bottrop zum Liga- und Stadtkonkurrenten SV Rhenania. Kurz vor dem Ende der Transferperiode sicherten sich die Rhenanen überraschenderweise die Dienste des 26-Jährigen Angreifers.

„Rhenania Bottrop hat mir jobtechnisch ein super Angebot gemacht und da musste ich einfach mit dem Kopf entscheiden und an meine Zukunft denken“, erklärt Samet Kanolgu seinen Wechsel zum Blankenfeld. „Doch auch die Wertschätzung vom Vorstand hat mir gut getan. In den Gesprächen wurden keine falschen Versprechungen gemacht und man hat gemerkt, dass sie mich unbedingt verpflichten wollen. Das Gesamtpaket hat mich am Ende überzeugt.“

Die Wege der Kanoglu-Brüder trennen sich

Aktuell kickt Samet Kanolgu zusammen mit seinem Bruder Kudret Kanoglu beim VfB Bottrop. In Zukunft trennen sich die fußballerischen Wege der beiden Brüder wieder. Der SV Rhenania Bottrop habe zwar auch versucht Kudret Kanoglu von einem Wechsel zu überzeugen, doch der ehemalige Profispieler entschied sich für einen Verbleib im Jahnstadion. Beim VfB Bottrop verfolgten die beiden gemeinsam ambitionierte Ziele, nun werden Sie sich demnächst beim Stadtderby als Konkurrenten gegenüberstehen. Doch bereits in der Vergangenheit fanden die beiden Brüder letztendlich immer wieder zusammen. „Jeder weiß, dass die Kanoglus zusammen auf dem Platz stärker sind“, erklärt der 26-Jährige, der sich aus diesem Grund ein persönliches Ziel gesteckt hat: „Natürlich möchte ich in Zukunft noch meinen Bruder holen und wieder mit ihm zusammenspielen.“ Auf seinen Bruder muss er zwar in der kommenden Saison auf dem Platz verzichten, dafür trifft er mit Emre Kilic auf einen alten Weggefährten: „Er hat auch viel zum Wechsel beigetragen. Wir sind schon zusammen aufgestiegen und haben die Aufsteigermentalität in uns“, freut sich Kanolgu.

Samet Kanoglu: „Ich möchte mit Rhenania in die Oberliga durchmarschieren“

Die Vereinsfarben haben sich für Kanoglu zwar geändert, doch die sportlichen Ziele bleiben gleich. „Egal wo ich hingehe, ich spiele immer um den Aufstieg. Bei Rhenania haben wir die Qualität und können aufsteigen“, erklärt der Angreifer und setzte noch einen drauf: „Persönlich möchte ich mit Rhenania durchmarschieren in die Oberliga“. Doch zunächst wünscht sich der 26-Jährige zukünftig mehr Konstanz. „Ich würde langsam wirklich mal irgendwo länger spielen als ein Jahr, das hat bis jetzt nicht ganz geklappt“. Vielleicht kann der Angreifer im Blankenfeld Fuß fassen, die neue Aufgabe jedenfalls beschert ihm viel Freude: „Ich freue mich auf das Projekt, der Vorstand hat hier noch viel vor und ich möchte in Bottrop etwas dazu beitragen, dass eine Mannschaft wieder höher spielt.“

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